Mutmachmärchen für Frauen mit Brustkrebs

Märchen helfen heilen.

VON URSULA GOLDMANN-POSCH

Gründerin mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V.

Märchen bestehen aus vielschichtigen Ebenen und können von dem, der sie hört, auf vielfältige Weise interpretiert werden: entweder von der Ebene der Handlung aus, etwa einer Prinzessin, die vom Prinzen nach einem langen, beschwerlichen Weg von einem Zauber erlöst wird – oder von der seelischen Ebene aus, auf der die Wandlung eines scheinbar aussichtslosen Schicksals in ein sinnerfülltes Leben geschieht.

Die Muster, die in Märchen hineinverwoben sind, entsprechen häufig auch unserem seelischen Lebenslauf von der Kindheit bis in das Erwachsenenalter hinein. Sie spiegeln uns das ganze Kaleidoskop von menschlichen Gefühlen wider, die Berg- und Talfahrten unseres Schicksals und die vielfältigen Lösungsmöglichkeiten.

Weil Märchen Therapie sein können, hat mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V. ein Hörbuch mit Mutmachmärchen speziell für Frauen mit Brustkrebs herausgegeben. Diese Märchen erzählen von der Erstarrung der Gefühle durch ein schweres Schicksal, von der oftmals damit verbundenen Todessehnsucht, von Erlösung durch Mitleid und Mitmenschlichkeit, von Tod und Wiedergeburt, von Wegen aus der Ohnmacht in die Selbstbestimmung, von der Wandlung des Bösartigen in Gutartiges durch die Heilkraft der Liebe.

Prominente Frauen aus Politik, Medien, Musik und Medizin haben sich in diesem Märchen-Hörbuch zu Botschafterinnen für ein Anliegen gemacht, das alle Frauen, deren Kinder und Partner angeht: für den Kampf gegen Brustkrebs.

Die Schweizer Tiefenpsychologin und Märchen-Therapeutin Professor Verena Kast weist in ihrem Vorwort zum Hörbuch auf die tiefere Bedeutung von Märchen im Zusammenhang mit Krankheit und Heilung hin.

Im Inhalt finden Sie unter dem Titel eines jeden Märchens meinen subjektiven Anstoß zum Nachsinnen und Weiterphantasieren.

Das Vorwort zum Anhören

mamazone pons

DAS KONZEPT

"Märchen sind Überlebensgeschichten"

Märchen sind ganz besondere Geschichten, Geschichten, die so oft weitererzählt wurden, dass sie knapp, prägnant auf das Wichtigste konzentriert sind. Geschichten haben immer etwas mit unserem Leben zu tun: Geschichten, die uns packen, sagen etwas aus über unsere Sehnsüchte, unsere Wünsche, unsere Bedürfnisse. Sie erzählen uns, mit welchen menschlichen Haltungen wir uns gerne identifizieren würden, welche Haltungen gerade jetzt in der besonderen Lebenssituation entwickelt werden müssten. Die Geschichten sagen uns aber auch etwas über unsere Probleme, über die wirklichen Probleme, nicht nur über die vordergründigen, die anstehen, die bearbeitet werden wollen, wagen wir es, wirklich hinzusehen.

Geschichten, die uns ansprechen, die uns etwas zu sagen haben, weisen uns daraufhin, was in unserer psychischen Innenwelt zur Bearbeitung ansteht, und manche Geschichten geben uns auch den Mut, uns diesen Problemen zu stellen. Das tun unter anderem vor allem und vornehmlich die Märchen.

Märchen sind Überlebensgeschichten. In vielfältiger Resonanz auf diese Geschichten können auch Ressourcen in unserer Psyche belebt werden.

Professor Dr. Verena Kast, Tiefenpsychologin, St. Gallen

Lesen Sie die vollständige Einleitung von Ursula Goldmann-Posch und das gesamte Vorwort von Professor Dr. Verena Kast im PDF zum Download.

DIE Sprecherinnen

heideline weis

Heidelinde Weis

Schauspielerin, Kärnten, Österreich

„2010 im Juni, vier Wochen vor Drehbeginn für den TV-Film, ´Vorzimmer zur Hölle´, bekam ich nach einer Früherkennungsuntersuchung die Diagnose Brustkrebs. Eine Woche später wurde ich operiert. Früh genug, dank der Früherkennung, alles ging gut. Am 12. Juli war mein erster Drehtag. Ich habe also Krebs und Drehzeit großartig überstanden. Dank einer guten Früherkennung. Das ist der Grund, warum ich mich in diesem Projekt und für das Thema engagiere.
Brustkrebs muss nicht tödlich sein. Mut aber braucht man.“

janina hartwig

Janina Hartwig

Schauspielerin, München

„Brustkrebs betrifft leider viel zu viele Frauen und wird in unserer Gesellschaft zu wenig wahrgenommen. Als Brustkrebs durch meine Zusammenarbeit mit der Schauspielkollegin Rosel Zech in mein unmittelbares Blickfeld rückte, nahm ich die Anfrage, an diesem Mutmachprojekt mitzuwirken, gerne an.
Danke an mamazone e.V. und die PONS-Nachsorgestiftung.“

rita russeck

Rita Russek

Schauspielerin und Regisseurin, München

„Ich möchte mit meinem kleinen Beitrag allen Frauen, die zurzeit in Angst leben, weil ihre Lebenszeit plötzlich scheinbar begrenzt ist, etwas von meiner Zeit schenken. Sie mögen sich in ihrer Not daran erinnern, dass da immer ein Mitfühlen und Mithoffen ist, eine Solidarität und, dass wir Frauen im Falle einer Brustkrebserkrankung alle Komplizinnen sind. mamazone kann man als Dach verstehen, unter dem es Schutz gibt und Antworten. Getragen wird das Dach durch unser aller Engagement und Solidarität.“

susanne holst

Dr. med. Susanne Holst

Ärztin, Medizinjournalistin, ARD Tagesschau-Moderatorin, Hamburg

„Ich unterstütze dieses wundervolle Projekt von mamazone e.V. und der PONS-Stiftung, damit Frauen mit Brustkrebs durch die heilende Kraft der Märchen neuen Mut und neue Hoffnung schöpfen können. Solidarität gegenüber Frauen mit Brustkrebs muss in unserer Gesellschaft selbstverständlich werden. Ich wünsche mir den Tag herbei, an dem ich in der Tagesschau verkünden kann ,Brustkrebs ist heilbar‘. Bis dahin unterstütze ich die Arbeit von mamazone e.V. und der PONS-Stiftung im Kampf gegen Brustkrebs, weil an Brustkrebs erkrankte Frauen die neuesten wissenschaftlichen Informationen erhalten müssen.“

bettina borisch

Professor Bettina Borisch

Institut fur Sozial- und Präventivmedizin, Universität Genf, Schweiz

„Eine Ungerechtigkeit, die auch nur einem angetan wird, ist eine Bedrohung für uns alle, - das hat Montesquieu einmal gesagt. Deshalb darf eine bestmögliche Versorgung, Früherkennung und Nachsorge von Brustkrebs kein Zufall sein, sondern muss allen Brustkrebsbetroffenen, unabhängig von Wohnort, Wissensstand oder finanziellen Möglichkeiten, zukommen. Dies gehört zu den Grundprinzipien demokratischer Gesellschaften. Deshalb engagiere ich mich für mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs, die PONS-Nachsorge-Stiftung und für dieses Mutmachmärchen-Projekt.“

marion kiechle

Professor Marion Kiechle

Frauenklinik rechts der Isar der Technischen Universitat München

„Ich möchte mein ganzes medizinisches Wissen einbringen, um den Frauen zu helfen, diesen schweren Schicksalsschlag zu meistern, und um ihnen berechtigte Hoffnung auf Heilung zu geben, weil ich glaube, dass diese Erkrankung auch helfen kann, einen neuen Blickwinkel für ein bewusstes und positives Leben zu entwickeln.“

barbara stamm

Barbara Stamm

MdL, Präsidentin des Bayerischen Landtags, München

„Märchen begleiten uns durch unser Leben. Als Kinder bekommen wir sie erzählt und als Erwachsene geben wir sie an unsere Kinder und Enkel weiter, um Trost zu spenden und Hoffnung und Geborgenheit zu geben. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig Geborgenheit und Hoffnung in scheinbar aussichtslosen Momenten des Lebens sind.
Es ist mir eine große Freude und eine innere Verpflichtung, dieses wunderschöne Märchen-Projekt zu unterstützen.“

daniela hoffmann

Daniela Hoffmann

Schauspielerin und Synchronsprecherin, Bergfelde

„Warum ich mich für Frauen mit Brustkrebs engagiere? Ich beschäftige mich schon mein Leben lang mit dem Thema Brustkrebs. Mit 18 Jahren wurde mir ein Knoten aus der Brust entnommen. Gutartig! Aber diese Angst werde ich nie vergessen. Natürlich gehe ich regelmäßig zur Früherkennung. Mit meinem Beitrag für dieses Projekt möchte ich allen betroffenen Frauen Mut machen und ihnen positive Energie schenken. Seid stark! Ihr schafft das!“

sandra voss

Sandra Voss

Moderatorin und Redakteurin Klassik Radio, Hamburg

„Sie hatte noch vieles vor sich:
heiraten, ein Kind – und die Welt entdecken. Meine Welt hat sie oft ein bisschen besser gemacht. Sie war viel zu jung, sie hatte Krebs, war so tapfer – und hat doch verloren. Sie hieß Katja, war meine Freundin und es vergeht kein Tag, an dem wir sie nicht vermissen.“

ZUM Reinhören

Drei Fragen

von Leo Tolstoi

gelesen von Rita Russeck

Das kleine Mädchen
mit den Schwefelhölzern

von Hans Christian Andersen

gelesen von Heideline Weis

Das Mädchen ohne Hände
(Quella dai brazzi mozzi)

aus dem Trentino/Italien

gelesen von Dr. med. Susanne Holst

Rotkäppchen

von Jakob und Wilhelm Grimm (KHM 26)

gelesen von Janina Hartwig

Die unglückliche Prinzessin

aus Griechenland

gelesen von Daniela Hoffmann

Die kranke Prinzessin
(La principessa amalata)

aus dem Trentino/Italien

gelesen von Sandra Voss

Lumpenkind

englisches Märchen in einer
Erzählbearbeitung von Heinrich Dickerhoff

gelesen von Barbara Stamm

Dornröschen

von Jacob und Wilhelm Grimm (KHM 050)

gelesen von Dr. med. Marion Kiechle

Der selbstsüchtige Riese

von Oscar Wilde
(Originaltitel: The Selfish Giant)

gelesen von Dr. med. Bettina Borisch

Zum Nachsinnen

Gedanken von mamazone-Gründerin Ursula Goldmann-Posch zu den gelesenen Märchen finden Sie hier im im PDF zum Download.

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Sie können das Hörbuch „Mutmachmärchen für Frauen mit Brustkrebs“
Märchen helfen heilen gegen die Schutzgebühr von

8,00 Euro (inkl. Porto und Verpackung)

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mamazone e.V.,
Stadtsparkasse Augsburg
BLZ: 720 500 00,
Konto: 076 760
unter Angabe des
Verwendungszwecks „Märchen-Hörbuch“.

Gerne senden wir Ihnen das Hörbuch nach Zahlungseingang zu.

Die Schutzgebühr ist eine Spende an mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V.. Sie unterstützen damit die vielfältigen Aktivitäten und Projekte von mamazone e.V.
Bei Beträgen über 200 Euro erhalten Sie eine eigene Spendenquittung. Bei Beträgen darunter reicht dem Finanzamt die Vorlage des Überweisungsträgers und die Angabe der Gemeinnützigkeit von
mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V.
Eingetragen am Registergericht: Amtsgericht Augsburg, Registernummer: 2455.

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ÜBER Uns

mamazone e.V.

Der gemeinnützige Verein will Brustkrebsbetroffene, ihre Familien, gesunde Frauen, Vertreter aus der klinischen Medizin und der Gesundheitspolitik, aus Industrie und Forschung an einen Tisch bringen, um gemeinsam dem Thema Brustkrebs eine laute Stimme zu geben. Denn nur wer Brustkrebs engagiert entdeckt und behandelt; denn nur wer Brustkrebs beherzt ins Visier nimmt, kann Frauenleben retten. Unterstützen auch Sie die Projekte von mamazone e. V.

mamazone e. V. arbeitet leidenschaftlich daran, Brustkrebs beherrschbar zu machen. mamazone e. V. kümmert sich auch um Ihre Brust: Ob Brustgesundheit oder längeres Überleben mit Brustkrebs – wir setzen uns dafür ein.

DIE PONS-STIFTUNG

Die gemeinnützige PONS-Stiftung (Patientenorientierte Nachsorge-Stiftung) mit Sitz in Augsburg ist ein Bündnis von Frauen mit Brustkrebs und Experten für Brustkrebs aus den Bereichen Onkologie, Labormedizin, Nuklearmedizin und molekulare Pathologie. Ziel der 2008 gegründeten PONS-Stiftung ist es, die über 25 Jahre alten Leitlinien zur Nachsorge von Brustkrebs an die heute verfügbaren Möglichkeiten moderner Diagnostik und Therapie anzupassen. Im Zentrum der Nachsorge-Philosophie der PONS-Stiftung stehen die Patientin und ihr individueller Brustkrebs.

Die PONS-Stiftung leistet Überzeugungsarbeit in Fachgesellschaften und Selbsthilfegruppen und gibt Impulse für neue Nachsorgestudien, die die veralteten Daten zur Nachsorge im Lichte neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse auf den Prüfstand stellen.

Wir danken unseren Unterstützern

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